Product
Carbon Footprint
CO₂ entlang des gesamten Produktlebenszyklus berechnen, nach ISO 14067, für Ausschreibungen, Kund:innenanfragen und Klimaziele.
Warum PCF?
Kund:innen fragen nach.
Haben Sie die Antwort?
Immer mehr Großunternehmen, öffentliche Auftraggeber und internationale Kund:innen verlangen produktspezifische CO₂-Daten, oft als Voraussetzung für Lieferverträge oder Ausschreibungen.
Der Product Carbon Footprint (PCF) nach ISO 14067 ist die international anerkannte Methode, um den CO₂-Fußabdruck eines einzelnen Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.
Product Carbon Footprint
Akku-Bohrschrauber

Gesamt, A–C
22,9
kg CO₂e pro Stück
Cradle-to-Gate
18,5
Modul D, separat
−2,1
- Funktionelle Einheit
- 1 Stück, 5 Jahre Nutzung
- Norm
- ISO 14067, GHG Product Standard
- Systemgrenze
- Cradle-to-Grave, A–C
- Charakterisierung
- IPCC AR6, GWP100
- Hintergrunddaten
- ecoinvent, UBA AT Strommix
- Software
- openLCA
Aufbau des Ergebnisses
Eine Zahl,
sauber hergeleitet.
Ausschreibungen fragen oft nur Cradle-to-Gate ab, Kunden mit Klimazielen den ganzen Lebenszyklus. Wir weisen beides getrennt aus, Modul für Modul, damit jede Zahl dort verwendet wird, wo sie hingehört.
Product Carbon Footprint, Modul für Modul
Akku-Bohrschrauber, 1 Stück, 5 Jahre Nutzung · kg CO₂e · ISO 14067
Cradle-to-Gate
18,5
Cradle-to-Grave
22,9
Systemgrenze · Cradle-to-Grave
- A1–A3
Herstellung
Rohstoffe, Transport ins Werk, Produktion
- A4–A5
Lieferung
Transport zum Kunden, Einbau
- B1–B7
Nutzung
Energie, Wartung, Reparatur, Ersatz
- C1–C4
Entsorgung
Rückbau, Sortierung, Recycling, Deponie
- D
Gutschriften
Recyclingpotenzial jenseits der Systemgrenze
Leistungsumfang
Was Sie erhalten
PCF-Bericht nach ISO 14067
Vollständige produktspezifische CO₂-Bilanz, normkonform nach ISO 14067 und GHG Protocol Product Standard, prüfbar und für externe Kommunikation geeignet. Der Bericht ist so aufgebaut, dass er direkt als Nachweis in Ausschreibungen und gegenüber Kund:innen verwendet werden kann.
Hotspot-Analyse
Wir identifizieren, welche Lebenszyklusphasen den größten CO₂-Anteil haben und wo das größte Reduktionspotenzial liegt. So wissen Sie, ob Lieferantenwechsel, Materialsubstitution oder Prozessoptimierung im eigenen Betrieb die größte Wirkung entfalten.
Datenerhebungs-Kit
Vorgefertigte Fragebögen für Lieferanten und interne Teams, sodass kein aufwändiges Daten-Sammeln im Alleingang notwendig ist. Das Kit deckt alle relevanten Scope-1-, -2- und -3-Kategorien ab und ist auf österreichische UBA-Emissionsfaktoren abgestimmt.
Kommunikationsmaterial
Aufbereitete Kennzahlen und Visualisierungen für Produktkataloge, Ausschreibungen, Investor:innen und Kund:innenanfragen. Das Material ist so gestaltet, dass es die Anforderungen der EU-Richtlinie zu Green Claims erfüllt und keine unzulässigen Pauschalaussagen enthält.
Digital Product Passport Vorbereitung
Der PCF liefert die CO₂-Daten, die ab 2027 als Pflichtfelder im Digitalen Produktpass (DPP) nach ESPR-Verordnung gefordert werden. Für Batterien gilt dies bereits früher: Die EU-Batterieverordnung 2023/1542 schreibt den CO₂-Fußabdruck pro kWh als Pflichtangabe im Batteriepass vor.
Reduktionsfahrplan
Konkrete Maßnahmen und Meilensteine, um den Produkt-CO₂-Fußabdruck systematisch zu senken, priorisiert nach Wirkung und Umsetzbarkeit. Der Fahrplan orientiert sich an SBTi-konformen Absenkpfaden und liefert Argumente für interne Budgetentscheidungen.
Vorgehen
Von den Daten
zum PCF-Bericht.
Scoping & Systemgrenze
Gemeinsam legen wir fest, welche Produktvarianten berechnet werden, welche Lebenszyklusphasen nach ISO 14067 relevant sind und welcher Detailgrad benötigt wird. Wir klären dabei auch, ob eine Cradle-to-Gate- oder Cradle-to-Grave-Betrachtung für Ihren Anwendungsfall sinnvoller ist.
Datenbeschaffung
Erhebung von Produktionsdaten, Einkaufsmengen, Lieferantendaten und Energieverbräuchen über unser strukturiertes Erhebungs-Kit. Wo primäre Lieferantendaten fehlen, setzen wir auf validierte Sekundärdaten aus ecoinvent sowie österreichische UBA-Emissionsfaktoren (0,152 kg CO₂e/kWh Strom, 2,58 kg CO₂e/m³ Erdgas).
Berechnung & Modellierung
CO₂-Berechnung nach ISO 14067 und GHG Protocol Product Standard mit validierten Emissionsfaktoren. Sensitivitätsanalyse, Unsicherheitsbewertung und Allokationsregeln werden transparent dokumentiert, sodass der Bericht einer externen Prüfung standhält.
Bericht & Handlungsempfehlungen
Finaler PCF-Bericht mit Hotspot-Analyse, Kommunikationsmaterial und konkretem Reduktionsfahrplan für die nächsten 12 bis 24 Monate. Auf Wunsch begleiten wir Sie bei der Einbindung der Daten in den Digitalen Produktpass oder in Ihre Lieferantendokumentation für BBG-Ausschreibungen.
Business-Wert
Eine Zahl, die verkauft.
Nicht nur eine Pflicht.
Ausschreibungen gewinnen
Öffentliche Auftraggeber und Industriekunden fragen zunehmend den PCF ab. Wer ihn belegt hat, kommt in die engere Wahl.
Preis mit Fakten begründen
Ein nachweislich niedrigerer Fußabdruck ist ein Verkaufsargument, das Ihr Vertrieb mit Zahlen statt Adjektiven führen kann.
Einmal rechnen, mehrfach nutzen
Dieselben Daten speisen Kundenanfragen, Scope-3-Berichte Ihrer Abnehmer und später den Digitalen Produktpass.
15 Partner & Institutionen
Vertraut von führenden Unternehmen, Fördergebern und Institutionen
Trendradar 2026–2040
6 Trends mit Bezug zu dem Product Carbon Footprint
Wir prüfen neue Technologien anhand konkreter Anwendungen, verfügbarer Daten und nachvollziehbarer Ergebnisse. Unser Trendradar zeigt die Einordnung und die offenen Fragen. Das belegt eine methodische Arbeit, ohne einen nicht bestätigten Funktionsstand zu versprechen.
- 9PACT Produkt CO₂Heute nutzbarAufbauen
- 10Versionierte CO₂ FaktorenHeute nutzbarAufbauen
- 11Digitale EPD Datenab 2027Pilotieren
- 12Prospektive LCAab 2029Pilotieren
- 19Vertrauliche CO₂ Nachweiseab 2032Erkunden
- 25Materiallabore mit LCA-ZielenForesight 2037–2040Erkunden
Produktzuordnung intern bestätigt am 11. Oktober 2026. Sie beschreibt Entwicklungsrichtungen, keine bereits implementierten Funktionen.
FAQ
Häufige Fragen zum Product Carbon Footprint
Beim Corporate Carbon Footprint (CCF) wird das gesamte Unternehmen über alle Scope-1-, -2- und -3-Emissionen bilanziert. Der Product Carbon Footprint (PCF) nach ISO 14067 fokussiert auf ein einzelnes Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus und weist das Ergebnis in kg CO₂e pro Produkteinheit aus. Beide Methoden ergänzen sich: Der CCF zeigt, wie klimaeffizient ein Unternehmen insgesamt ist; der PCF liefert die produktspezifischen Zahlen, die Kund:innen, Ausschreibungen und ab 2027 der Digitale Produktpass konkret einfordern.
Ein PCF ist eine vereinfachte Lebenszyklusanalyse, die ausschließlich klimarelevante Treibhausgase in kg CO₂-Äquivalenten bewertet, methodisch gestützt auf ISO 14067 und das GHG Protocol Product Standard. Eine vollständige LCA nach ISO 14040/14044 erfasst zusätzlich Wasserverbrauch, Landnutzung, Toxizität, Ozonabbau und weitere Wirkungskategorien. Für die meisten Ausschreibungen, Lieferantenbewertungen und den EU Digitalen Produktpass ist der PCF der gefragte Nachweis, da er schneller umsetzbar und international anerkannt ist.
Für alle physischen Produkte, von Verpackungen und Bauteilen bis zu kompletten Maschinen. Besonders relevant ist der PCF für Zulieferer in der Automobilindustrie (z.B. Voestalpine-Lieferkette), für Produkte die unter die EU-Batterieverordnung 2023/1542 fallen (dort ist der CO₂-Fußabdruck je kWh als Pflichtangabe im Batteriepass vorgeschrieben), sowie für Unternehmen, die an öffentlichen Ausschreibungen über die österreichische BBG oder EU-Vergabeverfahren teilnehmen.
Je nach Produktkomplexität und Datenverfügbarkeit 3 bis 6 Wochen. Externe Zertifizierungen durch TÜV oder SGS dauern meist 3 bis 6 Monate und kosten zwischen 8.000 und 20.000 Euro. Unser Ansatz ist deutlich effizienter: Wir liefern einen normenkonformen Bericht nach ISO 14067 in einem Bruchteil der Zeit, der für Kund:innen, Ausschreibungen und die Einbindung in den Digitalen Produktpass verwertbar ist.
Die Product Environmental Footprint (PEF)-Methode ist der EU-eigene Standard zur Bewertung von Umweltwirkungen von Produkten und basiert ebenfalls auf einer Lebenszyklusanalyse. Sie ist breiter als ein PCF und deckt 16 Umweltkategorien ab. Für viele Produktgruppen hat die EU sogenannte PEF Category Rules (PEFCRs) verabschiedet, die verbindliche Berechnungsregeln vorgeben. Ein gut dokumentierter PCF nach ISO 14067 bildet eine solide Grundlage für eine spätere PEF-konforme Erweiterung.
Ja, mit den von uns erstellten Kommunikationsmaterialien können Sie den PCF in Produktkatalogen, Ausschreibungen und gegenüber Kund:innen transparent kommunizieren. Ab 2027 werden PCF-Daten außerdem verpflichtende Felder im Digitalen Produktpass (DPP) nach ESPR-Verordnung, sodass jetzt erhobene Daten direkt in die künftige Pflichtdokumentation einfließen, ohne doppelten Aufwand.
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