Warum PCF?

Kund:innen fragen nach.
Haben Sie die Antwort?

Immer mehr Großunternehmen, öffentliche Auftraggeber und internationale Kund:innen verlangen produktspezifische CO₂-Daten, oft als Voraussetzung für Lieferverträge oder Ausschreibungen.

Der Product Carbon Footprint (PCF) nach ISO 14067 ist die international anerkannte Methode, um den CO₂-Fußabdruck eines einzelnen Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.

Für BBG- und EU-Ausschreibungen mit PCF-Anforderung
Nachweis für Kund:innen in der Automobilzulieferung
Pflichtfeld im EU Digital Product Passport ab 2027
EU-Batterieverordnung 2023/1542: CO₂/kWh als Pflichtangabe
ISO 14067, GHG Protocol Product Standard, international anerkannt
Strategische Grundlage für Scope-3-Reduktion in der Lieferkette

Product Carbon Footprint

Akku-Bohrschrauber

Berechnet mit openLCA

Gesamt, A–C

22,9

kg CO₂e pro Stück

Cradle-to-Gate

18,5

Modul D, separat

−2,1

A1–A3 81 %A4 4 %B6 12 %C 3 %
Funktionelle Einheit
1 Stück, 5 Jahre Nutzung
Norm
ISO 14067, GHG Product Standard
Systemgrenze
Cradle-to-Grave, A–C
Charakterisierung
IPCC AR6, GWP100
Hintergrunddaten
ecoinvent, UBA AT Strommix
Software
openLCA
Muster mit illustrativen Werten.

Aufbau des Ergebnisses

Eine Zahl,
sauber hergeleitet.

Ausschreibungen fragen oft nur Cradle-to-Gate ab, Kunden mit Klimazielen den ganzen Lebenszyklus. Wir weisen beides getrennt aus, Modul für Modul, damit jede Zahl dort verwendet wird, wo sie hingehört.

Product Carbon Footprint, Modul für Modul

Akku-Bohrschrauber, 1 Stück, 5 Jahre Nutzung · kg CO₂e · ISO 14067

Cradle-to-Gate

18,5

Cradle-to-Grave

22,9

05101520A1 Rohstoffe: 16,7 kg CO₂e+16,7A1RohstoffeA2 Transport ins Werk: 0,6 kg CO₂e+0,6A2Transport ins WerkA3 Herstellung: 1,2 kg CO₂e+1,2A3HerstellungA1–A3 Cradle-to-Gate: 18,5 kg CO₂e18,5A1–A3Cradle-to-GateA4 Lieferung: 0,9 kg CO₂e+0,9A4LieferungB6 Nutzung: 2,7 kg CO₂e+2,7B6NutzungC Entsorgung: 0,8 kg CO₂e+0,8CEntsorgungA–C Cradle-to-Grave: 22,9 kg CO₂e22,9A–CCradle-to-GraveD Gutschrift: −2,1 kg CO₂e−2,1DGutschrift
Illustratives Beispiel, modelliert in openLCA. Modul D wird nach ISO 14067 und EN 15804 getrennt ausgewiesen und nicht vom Ergebnis abgezogen.

Systemgrenze · Cradle-to-Grave

  1. A1–A3

    Herstellung

    Rohstoffe, Transport ins Werk, Produktion

  2. A4–A5

    Lieferung

    Transport zum Kunden, Einbau

  3. B1–B7

    Nutzung

    Energie, Wartung, Reparatur, Ersatz

  4. C1–C4

    Entsorgung

    Rückbau, Sortierung, Recycling, Deponie

  5. D

    Gutschriften

    Recyclingpotenzial jenseits der Systemgrenze

Leistungsumfang

Was Sie erhalten

PCF-Bericht nach ISO 14067

Vollständige produktspezifische CO₂-Bilanz, normkonform nach ISO 14067 und GHG Protocol Product Standard, prüfbar und für externe Kommunikation geeignet. Der Bericht ist so aufgebaut, dass er direkt als Nachweis in Ausschreibungen und gegenüber Kund:innen verwendet werden kann.

Hotspot-Analyse

Wir identifizieren, welche Lebenszyklusphasen den größten CO₂-Anteil haben und wo das größte Reduktionspotenzial liegt. So wissen Sie, ob Lieferantenwechsel, Materialsub­stitution oder Prozessoptimierung im eigenen Betrieb die größte Wirkung entfalten.

Datenerhebungs-Kit

Vorgefertigte Fragebögen für Lieferanten und interne Teams, sodass kein aufwändiges Daten-Sammeln im Alleingang notwendig ist. Das Kit deckt alle relevanten Scope-1-, -2- und -3-Kategorien ab und ist auf österreichische UBA-Emissionsfaktoren abgestimmt.

Kommunikationsmaterial

Aufbereitete Kennzahlen und Visualisierungen für Produktkataloge, Ausschreibungen, Investor:innen und Kund:innenanfragen. Das Material ist so gestaltet, dass es die Anforderungen der EU-Richtlinie zu Green Claims erfüllt und keine unzulässigen Pauschalaussagen enthält.

Digital Product Passport Vorbereitung

Der PCF liefert die CO₂-Daten, die ab 2027 als Pflichtfelder im Digitalen Produktpass (DPP) nach ESPR-Verordnung gefordert werden. Für Batterien gilt dies bereits früher: Die EU-Batterieverordnung 2023/1542 schreibt den CO₂-Fußabdruck pro kWh als Pflichtangabe im Batteriepass vor.

Reduktionsfahrplan

Konkrete Maßnahmen und Meilensteine, um den Produkt-CO₂-Fußabdruck systematisch zu senken, priorisiert nach Wirkung und Umsetzbarkeit. Der Fahrplan orientiert sich an SBTi-konformen Absenkpfaden und liefert Argumente für interne Budget­entscheidungen.

Vorgehen

Von den Daten
zum PCF-Bericht.

01

Scoping & Systemgrenze

Gemeinsam legen wir fest, welche Produktvarianten berechnet werden, welche Lebenszyklusphasen nach ISO 14067 relevant sind und welcher Detailgrad benötigt wird. Wir klären dabei auch, ob eine Cradle-to-Gate- oder Cradle-to-Grave-Betrachtung für Ihren Anwendungsfall sinnvoller ist.

02

Datenbeschaffung

Erhebung von Produktionsdaten, Einkaufsmengen, Lieferantendaten und Energieverbräuchen über unser strukturiertes Erhebungs-Kit. Wo primäre Lieferantendaten fehlen, setzen wir auf validierte Sekundärdaten aus ecoinvent sowie österreichische UBA-Emissionsfaktoren (0,152 kg CO₂e/kWh Strom, 2,58 kg CO₂e/m³ Erdgas).

03

Berechnung & Modellierung

CO₂-Berechnung nach ISO 14067 und GHG Protocol Product Standard mit validierten Emissionsfaktoren. Sensitivitätsanalyse, Unsicherheitsbewertung und Allokationsregeln werden transparent dokumentiert, sodass der Bericht einer externen Prüfung standhält.

04

Bericht & Handlungsempfehlungen

Finaler PCF-Bericht mit Hotspot-Analyse, Kommunikationsmaterial und konkretem Reduktionsfahrplan für die nächsten 12 bis 24 Monate. Auf Wunsch begleiten wir Sie bei der Einbindung der Daten in den Digitalen Produktpass oder in Ihre Lieferantendokumentation für BBG-Ausschreibungen.

Business-Wert

Eine Zahl, die verkauft.
Nicht nur eine Pflicht.

Ausschreibungen gewinnen

Öffentliche Auftraggeber und Industriekunden fragen zunehmend den PCF ab. Wer ihn belegt hat, kommt in die engere Wahl.

Preis mit Fakten begründen

Ein nachweislich niedrigerer Fußabdruck ist ein Verkaufsargument, das Ihr Vertrieb mit Zahlen statt Adjektiven führen kann.

Einmal rechnen, mehrfach nutzen

Dieselben Daten speisen Kundenanfragen, Scope-3-Berichte Ihrer Abnehmer und später den Digitalen Produktpass.

15 Partner & Institutionen

Vertraut von führenden Unternehmen, Fördergebern und Institutionen

Vienna Business AgencyMicrosoft for Startups
Google
InfineonÖBBA-TrustResearch Studios AustriaAI Factory AustriaBundeskanzleramtÖkobusiness WienACREDIAOeKB ESG Data Hub
Bund Europäischer Jugend
ViennaUPÖGIG

Trendradar 2026–2040

Wir prüfen neue Technologien anhand konkreter Anwendungen, verfügbarer Daten und nachvollziehbarer Ergebnisse. Unser Trendradar zeigt die Einordnung und die offenen Fragen. Das belegt eine methodische Arbeit, ohne einen nicht bestätigten Funktionsstand zu versprechen.

Produktzuordnung intern bestätigt am 11. Oktober 2026. Sie beschreibt Entwicklungsrichtungen, keine bereits implementierten Funktionen.

FAQ

Häufige Fragen zum Product Carbon Footprint

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